Eßlinggasse, 1010 Wien


Adaption der GESIBA-Büros durch die rhtb: projekt gmbh.

Die GESIBA – Gemeinnützige Siedlungs- und BauAG – ist eines der größten Wohnbauunternehmen der Bundeshauptstadt. Mit einem neuen Nutzungskonzept der Büroräumlichkeiten in der Eßlinggasse, 1010 Wien, erfüllt die GESIBA die zeitgemäßen Anforderungen an das Arbeits- und Kundenservice-Umfeld. Mit der rhtb: projekt gmbh wird ein kompetenter Partner für den umfangreichen Innenausbau an Bord geholt.

Das neue Nutzungskonzept des GESIBA-Bürogebäudes (ein Untergeschoß, fünf Obergeschoße und ein Dachgeschoß) muss in ein gesamtgestalterisches Korsett passen. Denn das 1870 im Stil der Wiener Neurenaissance errichtete Gebäude befindet sich in einer architektonischen Schutzzone – die Fassade darf nicht verändert werden. Die Planung konzentriert sich also auf den Innenausbau der Tiefgarage, den Abbruch und Zubau des hofseitigen mittleren Bürotrakts sowie den Ausbau im Dachbereich. Zielvorgabe ist es, den wertvollen Bestand zu bewahren und gleichzeitig mehr Nettonutzläche (nach Fertigstellung: 8.300 m2) im gesamten Objekt zu generieren.

Material: Zahlen und Daten

  • 500 m2Ständerwände mit Vierfach-Gipskartonplatte
  • 000 m2abgehängte Gipskartondecken in lochiger und glatter Ausführung
  • 400 m2abgehängte Metall-, Streckmetall- und Holzdecken
  • 000 m2Klimadecken
  • 700 m2Raumgestaltungselemente mit Maars LaLinea
  • 500 m2Doppel- und Hohlraumböden
  • 400 m2thermische Isolierung

 

Beeindruckende Dimensionen

Die Dimensionierung der einzelnen Elemente beeindruckt. Die Längen der Wandsystemteile MAARS LaLinea betragen bis zu 34 m, die Raumhöhen bis zu 3,20 m – bei nahezu null Toleranz im Zuge des Einbaus vor Ort. Als Sonderlösung auf Kundenwunsch hin sind im Bereich der Kundenschalter vierläufige Schiebefenster mit Längen bis zu 4 m installiert – eine rhtb:-Eigenentwicklung aus der Kombination der beiden MAARS-Systeme LaLinea und String2.

 

Schallschutz und Haltbarkeit

Die N36-Doppel- und Hohlräumböden (sie beherbergen einen Gutteil der über die Etagen verlaufenden Gebäudetechnik) von Mero TSK International sind zwecks Trittschalldämmung und Langlebigkeit mit einer Mineralstoffplatte ausgestattet. Ähnliches gilt für die Türelemente, die ebenfalls aus Schallschutzgründen in Form einer Systemsonderlösung aus LaLinea und String2 ausgeführt sind.

 

Terminisierung und Logistik

Für die Umsetzung des Gesamtprojekts arbeitet das rhtb:-Team vom Februar 2017 bis zur fristgerechten Fertigstellung im März 2018. rhtb:-Geschäftsführer Rainer Haubenwaller über das GESIBA-Projekt: „Die Einlagerungslogistik vor Ort war eine besondere Herausforderung für das Projektteam. Die teilweise sehr sperrigen Materialien mussten fristgerecht und in der richtigen Etage zur Installation verfügbar sein – sowohl im Bestandsgebäude als auch im Neubau. Hier konnten wir einmal mehr beweisen, dass wir vorausschauende Planung, erstklassige Koordination und hochqualitative Materialien aus einer Hand anbieten können.“

 

 



Meisterbetrieb