Pflegewohnheim Helmut-Zilk-Haus

Architekten: Johannes Kaufmann und Riepl Riepl Architekten (Arch. DI Paul Jung)
Bauzeit: 2009 - 2012
Verbaute Materialien: 53.700 m² Gipskartonmaterial, davon 5.000 m² Gipskartondecken, 3.500 m² Akustikdecken sowie 5.100 m² Langfeld-Kassettendecken


Alles ist möglich:
Bei der für den Veranstaltungs- und Allgemeinbereich im EG zu liefernden Messingdecke bestand die Herausforderung eindeutig in der Logistik. Spezielle Schutzmaßnahmen für die äußerst empfindliche Oberfläche mussten bereits bei der Produktion bis hin zur Anlieferung ergriffen werden. Damit natürlich nicht genug. Mit dem Material musste bei der Lagerung vor Ort, als auch bei der Montage selbst, sehr achtsam umgegangen werden.
 
Alles Besondere in Kürze:
Zur Aufnahme sämtlicher Haustechnikeinbauten wurde ein spezieller Metallstreifen in die Decke integriert. Die Besonderheit dabei war die Entwicklung einer eigenen Unterkonstruktion, die zum Abhängesystem der Messingelemente passen musste, um die Erhaltung der Reversierbarkeit zu garantieren . In der Praxis haben sich diese Maßnahmen bei der Durchführung erforderlicher Nachinstallationen bereits bewährt. Höhenversetzte Fensteranschlussbänder mit integrierten Vorhangschienen wurden ebenfalls dem System und an die tragenden Säulen angepasst. Um den architektonischen Ansprüchen gerecht zu werden, wurden übergroße Messingplatten angefertigt, die eine sehr homogene Deckenfläche gewährleisten. In den Gangbereichen wurde eine abklappbare Metalldecke mit Hygiene-Wandanschluss ausgeführt, um ein Verstauben des Deckenhohlraumes zu verhindern.
 
Alles aus einer Hand:
rhtb: zeichnete sich einmal mehr für die hochpräzise Umsetzung der anspruchsvollen Trockenbaumaßnahmen in den verschiedenen Fach- und Wohnbereichen des Gebäudekomplexes verantwortlich.
 

Meisterbetrieb